Ihr echter Experte
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Stefan Joeken
Fachberater
Hochbau | Baustoffe

PUTZ

EINE GUTE GRUNDLAGE

Putze sind vielseitig: So unterschiedlich ihre Anwendungsbereiche, so verschieden sind ihre Zusammensetzungen. Eines haben jedoch alle Putze gemeinsam: Sie werden direkt aufs Mauerwerk aufgetragen und bilden die Basis für einen glatten Untergrund an den Wänden. Dort erfüllen sie ganz unterschiedliche Funktionen: Außen schützen sie die Fassade vor Feuchtigkeit, im Inneren des Raumes beeinflussen sie das Raumklima und – wenn sie farbig sind – die Raumatmosphäre. Die Wahl des passenden Putzes will daher gut überlegt sein. Bei uns finden Sie ein breites Sortiment an Putzen für innen und außen: von mineralischen Unterputzen über Edelputze in verschiedenen Körnungen und Farben sowie pastöse Oberputze bis hin zu Bio-Innenputzen auf Lehm- und Kalkbasis oder Sanierputzen.

Erhältlich an folgenden Standorten

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Glatte Wände und Schutz vor Nässe – Putz und seine vielen Eigenschaften

„Putz“ ist ein Begriff aus dem Bauwesen und bezeichnet in erster Linie einen Schichtbelag, der auf Mauerwerk oder Beton an Außen- und Innenwänden aufgetragen wird. In seiner Eigenschaft als Baustoff zeichnet sich Putz durch eine erstaunlich große Vielseitigkeit aus, weshalb er häufig und gerne bei verschiedenen Bauarbeiten, Sanierungen und Renovierungen zum Einsatz kommt. Oftmals fungiert Putz als eine Art Basis, um einen glatten Untergrund auf Wänden zu schaffen. Dieser wiederum bietet die perfekte Grundlage für Fliesen, Tapeten oder weitere individuelle Wandgestaltungen. Putz kann also das spätere Erscheinungsbild des Raumes maßgeblich mitbestimmen. Doch nicht nur das! Eine Putzschicht hat zudem eine in vielerlei Hinsicht regulierende Aufgabe. Putz für den Innenbereich beispielsweise reguliert das Raumklima und zieht überschüssige Feuchtigkeit aus den Wohnräumen. Außenputze wiederum erweisen sich als wasserabweisend und bieten einen guten Schutz für die Fassade.

Putz und seine variierende Zusammensetzung

Putz wird häufig auch unter dem Begriff „Putzmörtel“ angeboten. Dabei handelt es sich um eine Mischung, die je nach Art der Anwendung verschiedene Bindemittel, Zuschläge und Zusatzmittel in unterschiedlichem Anteil beinhaltet. Die Herstellung von Putz erfolgt gemäß der geltenden DIN-Normen. Zu den für diesen Zweck häufig benutzten Inhaltstoffen gehören Kalkhydrat, Kalziumsulfat, Kalziumhydroxid oder Sand und Wasser. Der Putzuntergrund bzw. der Anwendungsbereich spielen für die Zusammensetzung des Putzmörtels jedoch immer die entscheidende Rolle. 

Kategorien und Unterteilungen

Putze bestehen aus mehreren aufeinander abgestimmten Lagen, die in Summe ein Putzsystem bilden. Die Kategorisierung von Putz erfolgt nach den verwendeten Materialien bzw. nach dem Bindemittel (Kalkputz, Kalkzementputz, Zementputz, Gipsputz, Lehmputz, Silikatputz und organischer Kunstharzputz), nach dem Ort der Mörtelproduktion (Werk-Trockenmörtel, Baustellenmörtel), nach der Art des Anmischens (Handputz, Maschinenputz), nach der Oberflächenbehandlung (Kratzputz, Reibeputz, Kellenwurfputz, Kellenstrichputz), nach der Funktion (Wärmedämmputz, Akustikputz, Sanierputz, Magnetputz) oder nach der Auftragsstärke. Hinzu kommen spezielle Dekorputze für den optischen Aspekt im gesamten Innenbereich.