Erfahrungsbericht Praxissemester Jacqueline Mingers

im Bereich Marketing/Personal

Als ich mich für ein Praktikum im Rahmen meines Wirtschaftspsychologiestudiums bei der Unternehmensgruppe Mobau Wirtz & Classen entschied, sah ich besonders die Branche „Baustoffe und Bau“ als Herausforderung. Für mich war jedoch der regionale und familiäre Aspekt des Unternehmens sehr entscheidend: Regional und trotzdem hoch modern- dass das kein Wiederspruch sein muss, bewies die Unternehmensgruppe sofort. Daher war ich gespannt, wie genau diese gelungene Kombination im Marketing und Personalmanagement des Unternehmens funktioniert.

Um grundsätzlich einen näheren Einblick in die Branche Bau und Baustoffe zu bekommen, verbrachte ich die ersten Wochen im Verkauf. Hierbei konnte ich den erfahrenen Kollegen über die Schulter schauen und lernen, wie ein gelungenes Verkaufsgespräch abläuft und wie Mobau Wirtz & Classen den Umgang mit Kunden pflegt. Nach einer Einführung in die EDV-Programme, waren auch das Kommissionieren, das Bestellen von Waren oder die Kommunikation mit Lieferanten Teil meiner Aufgaben. Dementsprechend war mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und spannend.

Mit meinen gesammelten Erfahrungen wechselte ich nach einigen Wochen in die Verwaltung des Unternehmens, um das Marketing und die verwaltenden Prozesse näher kennen zu lernen. Die ersten Wochen im Alltagsgeschäft halfen mir dabei sehr gut, um unternehmensinterne Prozesse oder Problemstellungen besser nachvollziehen zu können.

Hier wurde ich gleich in Projekte miteingebunden und mit Verantwortung versehen.

Ein Projekt, das „Azubi-Projekt“,  konnte ich sogar zum Thema meiner Bachelorarbeit machen: Aufgrund der hohen Aktualität des Fachkräftemangels, versuche ich durch eine empirisch gestützte Untersuchung, die Passungsprobleme auf dem deutschen Ausbildungsmarkt zwischen Unternehmen und Jugendlichen - von welchem auch Mobau Wirtz & Classen und viele weitere mittelständische Unternehmen betroffen sind - aufzudecken. Ziel der Arbeit ist es, geeignete Ansätze für Unternehmen aber auch für  Politik und Schulen zu finden, um das Problem vakanter Ausbildungsstellen zu beheben. Um ein möglichst aussagekräftiges Meinungsbild zu bekommen, wurden Schüler und Schülerinnen ab der neunten bis zwölften Klasse weiterführender Schulen der Region mit einem Fragebogen zum Thema „Berufswahl“ befragt.

Obwohl eine wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Studiums zum Teil sehr viele Mühen mit sich bringen kann, so machte es mir überwiegend tatsächlich Spaß in diesem Themengebiet zu forschen und mich mit dem Problem vakanter Ausbildungsstellen auseinanderzusetzen. Auch die regelmäßige Unterstützung von Seiten des Unternehmens trägt dazu bei.

So konnte ich mich im Laufe meines Praktikums nicht nur persönlich sondern auch fachlich weiter entwickeln. Ideen und Anregungen wurden in verschiedenen Projekten gerne aufgenommen und weitergedacht. Ein bunt gemischtes Team aus jungen und erfahrenen Mitarbeitern machte die alltägliche Zusammenarbeit sehr abwechslungsreich.

Rückblickend kann ich sagen, dass  das Praktikum im Rahmen meines Studiums bei der Unternehmensgruppe Mobau Wirtz & Classen eine sehr gute Entscheidung war. Ich hatte die Möglichkeit, für mich und mein Studium viele praktische Erfahrungen in einem modernen und dennoch familiären Umfeld sammeln zu können.

Text: Jacqueline Mingers für Mobau Wirtz & Classen im Dezember 2018