„EINE ECHTE UNTERSTÜTZUNG SCHON IM ERSTEN JAHR!“

luca hilger ist staatl. anerkannter informationstechnischer assistent

Als er mit 17 Jahren und dem Realschulabschluss in der Tasche ans Berufskolleg für Technik und Medien in Mönchengladbach wechselte, stand sein späteres Berufsziel bereits fest. Und so nahm er die (anspruchsvolle) Gelegenheit wahr und meldete sich zum gleichzeitigen ITA-Ausbildungsgang an, einer Ausbildung zum „staatlich anerkannten informationstechnischen Assistenten (schul.)“. Anspruchsvoll, weil die Aufzählung der spezifischen Fächer des berufsbezogenen Lernbereiches schon aufhorchen lässt: u.a. Rechner- und Systemtechnik, Programmierung, Datenbanken, Elektro- und Prozesstechnik, Automatisierungstechnik, Betriebssyteme und Netzwerke … Dazu „natürlich“ weitergehendes Interesse an informationstechnischen Problemstellungen, mathematisch logisches Verständnis und – wer hätte es gedacht – hohe Leistungs-  und Einsatzbereitschaft auch außerhalb der Unterrichtszeiten. Kein gewöhnlicher Schulalltag. Aber das war die Welt von Luca Hilger bis 2018, seinem Abschlussjahr. Damit hatte er die besten Voraussetzungen für eine Berufsausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Und – welch ein Zufall – für die Annahme seiner Bewerbung in der Unternehmensgruppe Mobau Wirtz & Classen konnte man hier auf einen bereits vorhandenen Systemadministrator zurückgreifen, der den Ausbildereignungsschein und die entsprechende berufliche Qualifikation aufweist: Christian Robertz, seit 2014 in der Abteilung „Zentrale IT“, war den Ausbildungsweg zum Fachinformatiker schon vorhergegangen. „Ich kümmere mich gern um den ersten IT-Azubi unserer Unternehmensgruppe,“sagt Christian Robertz, „zumal Luca unserer Abteilung gut tut, schon alleine durch seine Einstiegsqualifikation!“

Sieben Mitarbeiter weist die IT-Abteilung zurzeit auf. Gemeinsam betreut man 400 Arbeitsplätze an 19 Standorten. Spürbar ist die Begeisterung für seinen Beruf, wenn man mit Luca Hilger spricht. Sein Alltag wird bestimmt durch Projekte wie Netzwerk-Neustrukturierung, Neu-Implementierung von WLAN und - vor allem - der Entwicklung eines Monitoring-Systems in der Zentralverwaltung Dremmen. „Monitoring bedeutet die zentrale Überwachung aller unternehmenskritischen Dienste, wie z.B. die Warenwirtschafts-Systeme, Telefonanlagen, Serverdienste, Netzwerkkomponenten usw.,“ erklärt Luca Hilger. - Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. - Sein Ausbilder freut sich noch mehr über eine von Luca entwickelte Installations-Umgebung, die - vollautomatisiert - Computersysteme installieren kann. „Das bringt bei unseren 400 Computern eine Menge Zeitersparnis,“ unterstreicht Christian Robertz. „Nebenbei“ gehört die Betreuung dieser Computer-Arbeitsplätze zum Tageswerk unseres Azubis. Dies als „abwechslungsreich“ zu beschreiben, wäre wohl leicht untertrieben. Eine „Schwachstelle“ bei ihm zu finden, ist nicht einfach: „Ok, zwei Berufsschultage in der Woche sind nicht so mein Ding,“ gibt er zu, „auch weil mir der Lernstoff meist schon vertraut ist.“ Hat er doch nett gesagt, aber er arbeitet halt lieber. Gerade ist er 20 geworden und die obligatorische Frage nach seiner Freizeitbeschäftigung schlägt nun wirklich jede Vorstellung: „Am liebsten am Computer…!“ 

(Text: Guenter Kleinen für Mobau Wirtz & Classen)